Funktioniert dieser Angelköder wirklich – oder war es Glück?
Der Köder mit den meisten Fischen im Fangbuch ist nicht automatisch der beste. Vielleicht war er nur häufiger montiert, wurde am einfachsten Platz oder in der stärksten Saison eingesetzt.
Ein fairer Vergleich fragt auch wann, wo, wie lange und unter welchen vergleichbaren Bedingungen gefischt wurde.
Fangzahl ist nicht Einsatzhäufigkeit
Vier Fische in zwanzig Einsätzen und ein Fisch in einem Einsatz sind unterschiedliche Belege. Exakte Angelzeit ist schwer zu messen, doch grobe Minuten, Würfe oder Touren verhindern, dass die Gesamtsumme allein entscheidet.
Vergleiche Gleiches mit Gleichem
Vergleiche Zielart, Methode, Tiefenbereich, Platztyp, Saison und ungefähr ähnliche Wetterlagen. Wurde ein Köder im Winter vom Ufer und der andere im Sommer vom Boot gefischt, sagt der Unterschied womöglich mehr über die Gelegenheit als über den Köder.
Zähle Kontakt und Misserfolg
Fehlbisse zeigen Interesse ohne gelandeten Fisch. Erfolglose Einsätze zeigen, wie oft nichts geschah. Eine brauchbare Köderhistorie enthält Fänge, Kontakte und Nullversuche.
Gewinne Vertrauen durch Wiederholung
Ändere möglichst nur eine wichtige Variable und wiederhole den Vergleich. Ein Köder wird überzeugender, wenn er in mehreren wirklich vergleichbaren Situationen funktioniert und Gegenproben übersteht. Bis dahin ist er vielversprechend, nicht bewiesen.
Alle Beobachtungen zusammenhalten
Mit StrikeSage kannst du Fänge, Fehlbisse und Tage ohne Fang samt Bedingungen, Ort, Köder, Methode, Notizen und Fotos festhalten und anschließend Muster in deiner eigenen Historie vergleichen.
